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Präsentation

Chefkoch 3.0
Strategy Deck

Von der Halluzination
zur Präzision

Der strategische Pivot zu Chefkoch 3.0: Vom experimentellen Prototypen zum skalierbaren Ökosystem - warum reine Generierung im Massenmarkt scheitert und wie hybride Intelligenz gewinnt.

KI-Roboter als intelligenter Küchenhelfer
!

Status: Chefkoch kontaktiert

Wir haben die Chefkoch GmbH bezüglich dieser Strategie angeschrieben und warten aktuell auf eine Rückmeldung.

Teil 1

Das Experiment & Die Grenzen der Generierung

Warum der "AI-First" Ansatz scheiterte und was wir daraus gelernt haben

Das Experiment "Chefkoch 2.0"

Das Setup: Um die Zukunft von Chefkoch zu simulieren, haben wir die bestehende Plattform komplett nachgebaut und radikal "AI-First" gedacht. Das Ziel war es, die Grenzen der generativen KI im Kulinarik-Bereich auszuloten.

1

Generierung statt Suche

Anstatt eine Datenbank zu durchsuchen, generierte die KI komplett neue Rezepte basierend auf einem vereinfachten Prompt-Interface. Der Nutzer beschrieb, was er kochen wollte, und die KI erfand ein passendes Rezept.

2

Health Coach Extension

Eine Chrome-Erweiterung, die beliebige Webseiten analysiert und automatisch Kalorien sowie Nährwerte trackt. Die Vision: Nahtlose Integration in den digitalen Alltag des Nutzers.

3

AI Mentoren

Vier Persönlichkeiten - Jamie Oliver, Gordon Ramsay, Oma Gülseren und Yotam Ottolenghi - gaben personalisiertes Feedback zu Rezepten und sollten emotionale Bindung schaffen.

Die Hypothese

Maximale kreative Freiheit durch KI

Nutzer wollen maximale kreative Freiheit und emotionale Ansprache durch virtuelle Stars. Die KI soll nicht nur Werkzeug sein, sondern Inspirationsquelle und persönlicher Koch-Mentor.

Nutzerfeedback: UX & Logik

Wir haben den Prototypen einem qualitativen Nutzertest unterzogen. Die Ergebnisse zeigen gravierende Mängel in der reinen KI-Logik, die uns zum fundamentalen Umdenken gezwungen haben.

1

Visuelle Diskrepanz

Nutzer berichteten von falschen Deklarationen. Ein Gericht namens "Chocolate Dream" enthielt keine Schokolade, "High Protein Bowls" wurden fälschlicherweise als "Süßigkeit" klassifiziert. Die KI verstand den semantischen Zusammenhang nicht.

2

Halluzinationen

Auf die Anfrage nach einem Tofu-Rezept antwortete der Jamie-Bot mit Tipps zur Herstellung einer Fleisch-Lasagne und gab kryptische Code-Schnipsel aus. Klassische KI-Halluzination mit potenziell gefährlichen Folgen für Allergiker.

3

Groteske UX

Ladebildschirme zeigten irritierende Sprüche wie "Jesiden essen keinen Kopfsalat" oder "Kaffee wurde von Ziegen entdeckt". Diese vermeintlich witzigen Fun-Facts wurden von Nutzern als grotesk und unprofessionell empfunden.

4

Der "KI-Ick"

Nutzer:innen beschrieben ein Uncanny-Valley-Gefühl: Die KI wirkt menschlich, aber "falsch". Dieses Unbehagen erzeugt Skepsis und Ablehnung. Lösung: Community-Features wie Kommentare und echte Nutzer-Bewertungen könnten Vertrauen schaffen.

"Die Website lässt mich ratlos zurück."
- Nutzerfeedback. Das diffuse Unbehagen beim Umgang mit KI-generierten Inhalten - der "KI-Ick" - ist vielleicht die größte Hürde für Akzeptanz.

Das "Slop"-Problem: Emotionalität ohne Nutzen

Die AI-Mentoren wurden nicht als hilfreich, sondern als "geschwätzig" und "schwülstig" wahrgenommen. Statt praktischer Tipps lieferten sie leere Phrasen.

"Der Ahornsirup tanzt wie ein sanftes Licht auf der Zunge... spüre deine kraftvolle Absicht, die Natur pur zu ehren."
- Ottolenghi-Bot auf die Bitte, Zucker zu reduzieren. Praktischer Nutzen: Null.
★☆☆☆☆ 1 von 5
"Beim Betrachten dieser Website fühlte ich mich, als hätte ich unter starkem Cannabiseinfluss ein Kochbuch gelesen, das durchs Wasser gezogen wurde."
- Nutzerfeedback aus dem qualitativen Test. Das vernichtende Urteil bringt das Problem auf den Punkt.

Die Wende: Nicht erfinden, sondern finden

Das Problem: Eine KI, die Rezepte komplett neu erfindet, ist zu riskant. Beim Kochen will niemand Überraschungen - man will, dass es schmeckt. Ein ausgedachtes Rezept kann nicht nur danebengehen, sondern für Allergiker sogar gefährlich werden.

Unsere Idee: Die KI soll nichts mehr erfinden. Stattdessen sucht sie aus den 370.000 echten Rezepten das Passende heraus und kombiniert es intelligent.

Der Grundgedanke

KI als Bibliothekar statt als Koch

Stell dir vor: Die KI ist nicht der Koch, der wild drauflos experimentiert - sondern der Bibliothekar, der genau weiß, wo welches Rezept steht. Sie kombiniert bewährtes Wissen, erfindet aber nichts Neues.

Chefkoch Plus - Das neue Premium-Erlebnis
Teil 2

Unsere Ideen für Chefkoch 3.0

Vom Problem zur Lösung

Warum Chefkoch unter Druck steht

Chefkoch ist mit 20 Millionen Nutzern die größte Rezeptplattform im deutschsprachigen Raum. Doch das klassische Modell - Werbeanzeigen neben Rezepten - gerät zunehmend unter Druck:

  • Adblocker: Immer mehr Nutzer blenden Werbung aus
  • Aufmerksamkeitsverschiebung: Jüngere Zielgruppen bevorzugen Kochvideos auf TikTok und Instagram
  • Neue Konkurrenz: Samsung integriert KI-Rezeptvorschläge direkt in Kühlschränke
Wenn der Kühlschrank selbst Rezepte vorschlägt, verliert die Website ihre Daseinsberechtigung. Chefkoch muss sich neu erfinden - oder wird verdrängt.

Warum gerade Chefkoch KI sinnvoll nutzen kann

Der entscheidende Punkt: Chefkoch besitzt etwas, das weder ChatGPT noch Samsung haben - einen einzigartigen Datenschatz.

Der Kern

370.000 Rezepte + Millionen Bewertungen = unkopierbarer Vorteil

Eine KI, die auf diesen Daten aufbaut, kann Rezepte empfehlen, die tatsächlich funktionieren - weil echte Menschen sie gekocht, bewertet und kommentiert haben. Das unterscheidet sie fundamental von einer KI, die Rezepte erfindet.

Anders formuliert: Während andere KI-Systeme Rezepte aus dem Nichts generieren (mit allen Risiken), könnte Chefkoch eine KI bauen, die wie ein erfahrener Bibliothekar arbeitet - sie kennt jeden Winkel des Archivs und findet genau das Rezept, das zur Situation passt.

Das Community-Wissen - "Ich nehme immer etwas weniger Salz" oder "Funktioniert auch ohne Ei" - ist dabei Gold wert. Es macht den Unterschied zwischen einem theoretischen Rezept und einem, das in der Praxis gelingt.

Was sich daraus entwickeln ließe

Basierend auf diesem Datenschatz haben wir verschiedene Anwendungen identifiziert:

1

Intelligente Rezeptfindung

"Ich habe Nudeln, Tomaten und Käse" - die KI durchsucht das Archiv und findet passende, bewährte Rezepte. Keine Erfindungen, nur Empfehlungen.

2

Geschmacksprofil

Die App merkt sich Vorlieben: mag keinen Koriander, kocht sonntags aufwendiger, achtet auf Zucker. Und schlägt entsprechend passende Rezepte vor.

3

Bildgenerierung für alte Rezepte

Viele Rezepte aus den 2000ern haben keine ansprechenden Fotos. KI-generierte Bilder könnten sie für eine visuell geprägte Generation wieder attraktiv machen.

4

Nährwert-Erkennung

Teller fotografieren, KI erkennt das Gericht und zeigt Kalorien an - abgeglichen mit der Rezeptdatenbank, nicht geschätzt.

Spaß und Nutzen bewusst trennen

Aus dem Feedback zu unserem Prototypen haben wir gelernt: Absurde KI-Ergebnisse sind beim ernsthaften Kochen störend - aber auf Social Media können sie unterhaltsam sein. Daraus ergibt sich eine interessante Möglichkeit:

Der Spielplatz

Ein separater Bereich für Experimente. Hier darf die KI kreativ sein - "Sushi aus Leberwurst" oder andere absurde Kreationen.

  • Unterhaltungswert für Social Media
  • Bewusst als Spielerei gekennzeichnet
  • Strikt getrennt vom seriösen Kochen

Der Assistent

Das eigentliche Werkzeug. Hier erfindet die KI nichts - sie sucht aus echten, bewährten Rezepten das Passende heraus.

  • Basiert nur auf verifizierten Rezepten
  • Flexibel wie ein Chatbot
  • Verlässlich für Allergiker

Zusammenfassung

Die Ausgangslage ist klar: Das werbebasierte Modell erodiert, neue Konkurrenten drängen in den Markt. Aber Chefkoch hat einen entscheidenden Vorteil - einen Datenschatz aus Rezepten und Community-Wissen, der über Jahrzehnte gewachsen ist.

Dieser Datenschatz ermöglicht eine Form von KI-Nutzung, die anderen verwehrt bleibt: Empfehlungen statt Erfindungen. Eine KI, die auf Bewährtem aufbaut statt zu halluzinieren.

Kerngedanke

Die Infrastruktur existiert. Die Community existiert.

Es geht nicht darum, etwas komplett Neues zu bauen - sondern darum, das Vorhandene intelligent zu erschließen.

Projektdokumentation - Januar 2025

Vom Chaos zur Klarheit

Was wir bei Chefkoch 2.0 gelernt haben - und wie eine bessere Version aussehen könnte. Basierend auf echtem Nutzerfeedback.

!

Status: Chefkoch kontaktiert

Wir haben die Chefkoch GmbH bezüglich dieser Strategie angeschrieben und warten aktuell auf eine Rückmeldung.

Kapitel 1

Das Experiment Chefkoch 2.0

Um die Zukunft von Chefkoch zu simulieren, haben wir die bestehende Plattform komplett nachgebaut und radikal "AI-First" gedacht. Das Experiment sollte zeigen, ob generative KI die klassische Rezeptsuche vollständig ersetzen kann.

Die zentrale Hypothese: Nutzer wollen maximale kreative Freiheit und emotionale Ansprache durch virtuelle Stars. Die KI soll nicht nur Werkzeug sein, sondern Inspirationsquelle und persönlicher Koch-Mentor.

Die Kern-Features des Prototyps

  • Generierung statt SucheAnstatt eine Datenbank zu durchsuchen, generierte die KI komplett neue Rezepte basierend auf einem vereinfachten Prompt-Interface. Der Nutzer beschrieb, was er kochen wollte, und die KI erfand ein passendes Rezept von Grund auf.
  • Health Coach ExtensionEine Chrome-Erweiterung, die beliebige Webseiten analysiert und automatisch Kalorien sowie Nährwerte trackt. Die Vision: nahtlose Integration in den digitalen Alltag.
  • AI MentorenVier Persönlichkeiten - Jamie Oliver, Gordon Ramsay, Oma Gülseren und Yotam Ottolenghi - gaben personalisiertes Feedback zu Rezepten und sollten emotionale Bindung schaffen.

Der vollständige Prototyp ist unter lahlulli.cloud/content/projekte/chefkoch weiterhin einsehbar. Wir empfehlen einen Besuch, um die beschriebenen Probleme selbst zu erleben.

Kapitel 2

Nutzerfeedback: UX & Logik

Wir haben den Prototypen einem qualitativen Nutzertest unterzogen. Die Ergebnisse zeigen gravierende Mängel in der reinen KI-Logik, die weit über "kleine Bugs" hinausgehen - sie offenbaren fundamentale Probleme des Ansatzes.

Die drei Hauptprobleme

Problem 1: Visuelle Diskrepanz
Nutzer berichteten von falschen Deklarationen. Ein Gericht namens "Chocolate Dream" enthielt keine Schokolade, "High Protein Bowls" wurden fälschlicherweise als "Süßigkeit" klassifiziert. Die KI verstand den semantischen Zusammenhang zwischen Name und Inhalt nicht - ein fundamentales Problem für eine Plattform, die Vertrauen aufbauen muss.
Problem 2: Halluzinationen
Auf die Anfrage nach einem Tofu-Rezept antwortete der Jamie-Bot mit Tipps zur Herstellung einer Fleisch-Lasagne und gab kryptische Code-Schnipsel aus. Dies ist nicht nur ärgerlich - für Vegetarier oder Allergiker kann es gefährlich sein. Eine Rezeptplattform, die Fleisch statt Tofu empfiehlt, verliert jegliches Vertrauen.
Problem 3: Groteske UX
Ladebildschirme zeigten irritierende Sprüche wie "Jesiden essen keinen Kopfsalat" oder "Kaffee wurde von Ziegen entdeckt". Diese vermeintlich witzigen Fun-Facts wurden von Nutzern als grotesk, unprofessionell und teilweise beleidigend empfunden.
Problem 4: Der "KI-Ick" (Uncanny Valley)
Nutzer:innen beschrieben ein diffuses Unbehagen: Die KI wirkt menschlich, aber irgendwie "falsch". Dieses Uncanny-Valley-Gefühl erzeugt Skepsis und emotionale Ablehnung - vielleicht die größte Hürde für KI-Akzeptanz. Eine mögliche Lösung: Community-Features wie Kommentarfunktionen und echte Nutzer-Bewertungen könnten das Vertrauen stärken.
"Die Website lässt mich ratlos zurück." - Nutzerfeedback. Der "KI-Ick" in einem Satz.
Kapitel 3

Das "Slop"-Problem: Emotionalität ohne Nutzen

Die AI-Mentoren wurden nicht als hilfreich, sondern als "geschwätzig" und "schwülstig" wahrgenommen. Statt praktischer Tipps lieferten sie leere Phrasen - ein Phänomen, das in der KI-Community als "Slop" bekannt ist.

Beispiel: Der Ottolenghi-Bot

Auf die einfache Bitte eines Nutzers, den Zuckergehalt in einem Rezept zu reduzieren, antwortete der Ottolenghi-Bot:

"Der Ahornsirup tanzt wie ein sanftes Licht auf der Zunge... spüre deine kraftvolle Absicht, die Natur pur zu ehren." - Ottolenghi-Bot. Praktischer Nutzen dieser Antwort: Null.

Der Nutzer wollte wissen, ob er den Zucker halbieren kann oder welchen Ersatz er verwenden sollte. Stattdessen erhielt er Lyrik. Diese Art von "Slop Content" zerstört das Vertrauen in KI-Assistenten nachhaltig.

Das vernichtende Urteil

Die Gesamtbewertung des Prototyps lag bei 1 von 5 Sternen. Das Nutzerfazit bringt das Problem auf den Punkt:

"Beim Betrachten dieser Website fühlte ich mich, als hätte ich unter starkem Cannabiseinfluss ein Kochbuch gelesen, das durchs Wasser gezogen wurde." - Anonymes Nutzerfeedback aus dem qualitativen Test

Forschungsmaterialien

Die vollständigen Fragebögen und Ergebnisse unseres Nutzertests:

Kapitel 4

Die Wende: Nicht erfinden, sondern finden

Was wir gelernt haben: Eine KI, die Rezepte komplett neu erfindet, ist zu riskant. Beim Kochen will niemand Überraschungen - man will, dass es schmeckt.

Ein ausgedachtes Rezept kann nicht nur danebengehen - für Allergiker kann es sogar gefährlich werden.

Unsere Idee: Die KI soll nichts mehr erfinden. Stattdessen sucht sie aus den 370.000 echten Rezepten das Passende heraus.

Was? Vorher (2.0) Besser (3.0)
Was macht die KI? Erfindet neue Rezepte Sucht passende Rezepte raus
Vergleich Koch, der improvisiert Bibliothekar, der das Richtige findet
Risiko Kann Quatsch rauskommen Alles wurde schon gekocht
Vertrauen Eher niedrig Hoch - echte Rezepte von echten Leuten

Die KI wird zum Bibliothekar: Sie weiß, wo welches Rezept steht, und findet das Passende - aber sie erfindet nichts Neues.

Kapitel 5

Das Problem: Warum Chefkoch unter Druck steht

Chefkoch ist mit 20 Millionen Nutzern die größte Rezeptplattform im deutschsprachigen Raum. Doch das klassische Modell gerät unter Druck:

  • AdblockerImmer mehr Nutzer blenden Werbung aus - die Haupteinnahmequelle schrumpft.
  • AufmerksamkeitJüngere Zielgruppen bevorzugen Kochvideos auf TikTok und Instagram.
  • KonkurrenzSamsung integriert KI-Rezeptvorschläge direkt in Kühlschränke.

Wenn der Kühlschrank selbst Rezepte vorschlägt, verliert die Website ihre Daseinsberechtigung.

Kapitel 6

Die Lösung: Der Datenschatz

Der entscheidende Punkt: Chefkoch besitzt etwas, das weder ChatGPT noch Samsung haben.

370.000 Rezepte + Millionen Bewertungen = unkopierbarer Vorteil

Eine KI, die auf diesen Daten aufbaut, kann Rezepte empfehlen, die tatsächlich funktionieren - weil echte Menschen sie gekocht, bewertet und kommentiert haben.

Anders formuliert: Während andere KI-Systeme Rezepte aus dem Nichts generieren, könnte Chefkoch eine KI bauen, die wie ein erfahrener Bibliothekar arbeitet - sie kennt jeden Winkel des Archivs und findet genau das Rezept, das zur Situation passt.

Das Community-Wissen - "Ich nehme immer etwas weniger Salz" oder "Funktioniert auch ohne Ei" - macht den Unterschied zwischen einem theoretischen Rezept und einem, das in der Praxis gelingt.

Kapitel 7

Die Möglichkeiten

Basierend auf diesem Datenschatz haben wir verschiedene Anwendungen identifiziert:

Intelligente Rezeptfindung

"Ich habe Nudeln, Tomaten und Käse" - die KI durchsucht das Archiv und findet passende, bewährte Rezepte.

Geschmacksprofil

Die App merkt sich Vorlieben: mag keinen Koriander, kocht sonntags aufwendiger, achtet auf Zucker.

Bildgenerierung für alte Rezepte

Viele Rezepte aus den 2000ern haben keine ansprechenden Fotos. KI-generierte Bilder könnten sie wieder attraktiv machen.

Nährwert-Erkennung

Teller fotografieren, KI erkennt das Gericht und zeigt Kalorien an - abgeglichen mit der Rezeptdatenbank.

Spaß und Nutzen trennen

Aus dem Feedback haben wir gelernt: Absurde KI-Ergebnisse stören beim Kochen, aber unterhalten auf Social Media. Daraus ergeben sich zwei Modi:

Der Spielplatz

Für Experimente und Social Media - "Sushi aus Leberwurst". Bewusst als Spielerei gekennzeichnet.

Der Assistent

Das eigentliche Werkzeug - basiert nur auf verifizierten Rezepten, verlässlich für Allergiker.

Die Infrastruktur existiert. Die Community existiert.

Es geht nicht darum, etwas komplett Neues zu bauen - sondern darum, das Vorhandene intelligent zu erschließen.

1 / 17
Projektpräsentation 2025

Vom Chaos
zur Klarheit

Was wir bei Chefkoch 2.0 gelernt haben

Status Update

Chefkoch kontaktiert

Wir haben die Chefkoch GmbH bezüglich dieser Strategie angeschrieben und warten aktuell auf eine Rückmeldung.

Teil 1 - Das Experiment

Chefkoch 2.0:
Der AI-First Prototyp

Wir haben die Plattform komplett nachgebaut und radikal "AI-First" gedacht. Die Hypothese: Nutzer wollen maximale kreative Freiheit und emotionale Ansprache durch virtuelle Stars.

4
AI Mentoren
(Jamie, Gordon, Oma, Ottolenghi)
100%
Generierte Rezepte
(keine Datenbank)
1
Health Coach
Chrome Extension
Das vernichtende Urteil

Beim Betrachten dieser Website fühlte ich mich, als hätte ich unter starkem Cannabiseinfluss ein Kochbuch gelesen, das durchs Wasser gezogen wurde.

★☆☆☆☆ 1 von 5
Nutzerfeedback

Was schiefging

1

Visuelle Diskrepanz

"Chocolate Dream" enthielt keine Schokolade. "High Protein" wurde als "Süßigkeit" klassifiziert.

2

Halluzinationen

Tofu-Anfrage ergab Fleisch-Lasagne-Tipps und kryptische Code-Schnipsel. Gefährlich für Allergiker.

3

"Slop" Content

"Der Ahornsirup tanzt wie ein sanftes Licht auf der Zunge..." Schwülstig, nutzlos, nervend.

4

Groteske UX

"Jesiden essen keinen Kopfsalat" - Fun Facts, die niemand wollte und viele beleidigend fanden.

Das größte Problem

Der "KI-Ick"

Nutzer:innen beschreiben ein Uncanny-Valley-Gefühl: Die KI wirkt menschlich, aber "falsch". Dieses diffuse Unbehagen erzeugt Skepsis und Ablehnung.

"Die Website lässt mich ratlos zurück."

Lösung: Community-Features wie Kommentare und echte Nutzer-Bewertungen könnten Vertrauen schaffen.

Was wir gelernt haben

Nicht erfinden, sondern finden

Beim Kochen will niemand Überraschungen.
Man will, dass es schmeckt.

Vorher: KI erfindet

KI als Koch, der improvisiert. Kann Quatsch rauskommen. Kein Vertrauen.

Besser: KI sucht raus

KI als Bibliothekar, der aus 370.000 echten Rezepten das Passende findet.

Teil 2

Unsere Ideen
für Chefkoch 3.0

Problem → Lösung → Möglichkeiten

Das Problem

Warum Chefkoch unter Druck steht

Das klassische Modell - Werbung neben Rezepten - gerät zunehmend unter Druck.

Adblocker

Immer mehr Nutzer blenden Werbung aus.

TikTok

Jüngere bevorzugen Kochvideos auf Social Media.

Samsung

KI-Rezeptvorschläge direkt im Kühlschrank.

Konsequenz

Wenn der Kühlschrank Rezepte vorschlägt, braucht keiner mehr die Website.

Die Lösung

Der Datenschatz

Chefkoch hat etwas, das weder ChatGPT noch Samsung haben.

370K
Echte Rezepte
Mio.
Bewertungen & Kommentare
=
Unkopierbarer Vorteil

Eine KI, die auf diesen Daten aufbaut, empfiehlt Rezepte, die tatsächlich funktionieren.

Die Möglichkeiten

Was sich daraus entwickeln ließe

Intelligente Rezeptfindung

"Ich habe Nudeln, Tomaten, Käse" → passende bewährte Rezepte

Geschmacksprofil

App merkt sich Vorlieben und schlägt entsprechend vor

Bildgenerierung

Alte Rezepte mit neuen, ansprechenden Bildern

Nährwert-Erkennung

Teller fotografieren → Kalorien anzeigen

Ein wichtiger Gedanke

Spaß und Nutzen trennen

Der Spielplatz

Für Social Media

  • "Sushi aus Leberwurst"
  • Bewusst als Spielerei
  • Unterhaltungswert

Der Assistent

Für echtes Kochen

  • Nur verifizierte Rezepte
  • Verlässlich für Allergiker
  • Empfehlungen, keine Erfindungen
Zusammenfassung

Die Basis existiert

20M
Nutzer
370K
Echte Rezepte
#1
im deutschsprachigen Raum

Es geht nicht darum, etwas Neues zu bauen - sondern das Vorhandene intelligent zu erschließen.

Fazit

Die Infrastruktur existiert.
Die Community existiert.

Chefkoch hat den Datenschatz. Es fehlt nur noch die intelligente Erschließung.

Chefkoch 2.0 ausprobieren
Update WS 2025/26

Chefkoch sagt Nein.

Wir haben Chefkoch.de unsere KI-Kochassistenz vorgestellt. Die Antwort: kein Interesse. Kein Budget, keine Prioritaet.

Aber eine Absage ist kein Ende — sondern ein neuer Anfang.

Frida

FRIDA

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Die ganze Story dahinter.

Warum RAG die Zukunft des Kochens ist —
und was Frida daraus macht.

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